Gebetswoche für die Einheit der Christen

Globalisierung als Thema der Gebetswoche vom 18. bis 25. Jänner – Hilfsprojekte im Südkaukasus, in Afrika und Polen

Wien, 15. Jänner 2003 (epd Ö) Von einer ökumenischen Arbeitsgruppe der Kirchen in Argentinien ist der Basistext der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2003 erstellt worden. Das Thema der Gebetswoche, die vom 18. bis 25. Jänner begangen wird, lautet: „Ein Schatz in zerbrechlichen Gefäßen“. Im Mittelpunkt, so der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) in einer Pressemitteilung vom 13. Jänner, stehen „die Herausforderungen für das Zeugnis der christlichen Einheit in einer globalisierten Welt“. Gerade Argentinien sei ein markantes Beispiel für die folgenreichen Umbrüche und sozialen Krisen, die aus der Globalisierung resultierten.

Als Projekte für das Ökumenische Opfer, das alljährlich im Rahmen der Gebetswoche gesammelt wird, wurden für das Jahr 2003 eine Selbstinitiative von Frauen in Armenien und Georgien, ein Vorschulprojekt für sozial benachteiligte Kinder in Sierra Leone sowie der Aufbau einer Ökumenischen Begegnungsstätte in Warschau, Polen, ausgewählt.

Der Gottesdienst des ÖRKÖ, in dem der altkatholische Bischof Bernhard Heitz die Predigt hält, findet am 19. Jänner um 16.00 Uhr in der Anglikanischen Kirche, Jaurèsgasse 17-19, 1030 Wien, statt.

Ökumenische Fachtagung zum Begriff Mission

Im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2003 findet auch eine Ökumenische Fachtagung zum Thema „Ökumene und Mission“ statt. Auf der Tagung am 17. und 18. Jänner im kardinal könig haus in Wien sprechen der evangelische Theologe Univ.Prof. Dr. Dieter Becker, Neuendettelsau, und der römisch-katholische Theologe Univ.Prof. Dr. Peter Neuner, München, zu Fragen des interreligiösen Dialogs, des Proselytismus und der ökumenischen Verantwortung. Der orthodoxe Theologe Prof. Dr. Viorel Ionita, Genf, schildert das Ökumene- und Missionsverständnis aus der Sicht seiner Kirche.

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ISSN 2222-2464