Fünf-Jahres-Jubiläum der Initiative Vergissmeinnicht.at

Über 140 Besucher und Besucherinnen informierten sich im Herbst 2016 über Erbrecht, Testament und Patientenverfügung im Kunsthistorischen Museum Wien. (Foto: FVA)
Über 140 Besucher und Besucherinnen informierten sich im Herbst 2016 über Erbrecht, Testament und Patientenverfügung im Kunsthistorischen Museum Wien. (Foto: FVA)

„Initiative für das gute Testament“ informiert zum Thema Erben

Wien (epdÖ) – Vergissmeinnicht.at – die Initiative des Fundraising Verbands Austria für das gute Testament – feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Seit Sommer 2012 informiert Vergissmeinnicht.at gemeinsam mit mittlerweile 69 Mitgliederorganisationen, darunter auch die Diakonie de La Tour, der Diakonie Flüchtlingsdienst, die Diakonie Katastrophenhilfe, das Diakoniewerk und die Kindernothilfe Österreich, über das sensible Thema Erben und die immer beliebter werdende Möglichkeit, einen Teil des Nachlasses einer gemeinnützigen Organisation zu hinterlassen.

Die Initiative Vergissmeinnicht wurde 2012 gemeinsam mit 28 Organisationen gegründet. „Viele Menschen überlegen, neben Familienangehörigen auch eine gemeinnützige Organisation in ihrem Testament zu bedenken, wissen jedoch nicht, was sie dafür tun und beachten müssen“, berichtet Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands. Vergissmeinnicht.at stelle dieses rechtliche Informationsbedürfnis in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Notariatskammer seit nunmehr fünf Jahren sicher. In dieser Zeit ist das Interesse der ÖsterreicherInnen kontinuierlich gestiegen. Mittlerweile können sich fast 15 Prozent der über 40-Jährigen vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – 2012 waren es noch acht Prozent.

Dass sich Vergissmeinnicht.at als Informationsplattform etabliert hat, zeige auch das große Interesse an den Service-Angeboten, heißt es in einer aktuellen Aussendung. Jährlich organisiert die Initiative mehrere Gemeinschaftsveranstaltungen sowie zahlreiche Info-Abende. Insgesamt seien dabei bisher mehr als 5000 Interessenten angesprochen worden. Fast 100.000 Infofolder in mehreren Auflagen seien seit Bestehen von Vergissmeinnicht.at unter den ÖsterreicherInnen verbreitet worden.

Die wichtigste Motivation für Testamentsspender ist der Wunsch, dass die Anliegen, die ihnen schon zu Lebzeiten wichtig waren, auch nach ihrem Leben sichergestellt werden. Die Bereiche, in denen Testamentsspenden nachhaltig Positives bewirken, sind vielfältig und reichen von der Kinderhilfe über Tier- und Umweltschutz bis zur Förderung von Bildungs-, Kunst- und Kultureinrichtungen.

„Die ersten fünf Jahre unserer Initiative Vergissmeinnicht.at waren geprägt von dem gemeinsamen Bestreben, Aufklärungsarbeit zum sensiblen Thema Erben zu leisten und Menschen für die Möglichkeit zu sensibilisieren, einen Teil ihres Vermögens einer gemeinnützigen Organisation zu vermachen“, so Günther Lutschinger. „Bei allen, die sich bereits für eine Testamentsspende entschieden haben, möchten wir uns herzlich bedanken!“

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ISSN 2222-2464