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„Fröhliche Auferstehung“: Sonderausstellung im Evangelischen Museum Oberösterreich

Im Rahmen der oberösterreichischen Landesausstellung sind in Rutzenmoos evangelische Grabdenkmäler aus dem 16. Jahrhundert zu sehen.

Rutzenmoos (epd Ö) – Die Renaissance als kulturgeschichtliche und die Reformation als religiöse Bewegung sind von ihrer Entstehung her aufs Engste miteinander verbunden. Oberösterreich als Kulturland hat sich zum Ziel gesetzt, dieses wichtige Kapitel der Geschichte des Landes in einer „über die Landesgrenzen hinaus bedeutsamen Ausstellung zu dokumentieren“. Das wurde auf einer Pressekonferenz am 7. April im Evangelischen Museum Oberösterreich in Rutzenmoos erklärt.

Auf der Pressekonferenz zum Thema „Evangelisches Museum OÖ in Rutzenmoos – Partner der oö. Landesausstellung 2010“ anlässlich der Eröffnung der oberösterreichischen Landesausstellung „Renaissance und Reformation“ am 27. April wurde berichtet, dass der zentrale Standort der Ausstellung das Renaissanceschloss Parz in Grieskirchen ist, das an einer Fassade einen Freskenzyklus mit reformatorischen Motiven besitzt. Die bis 7. November gezeigte Ausstellung, deren „direkter Partner“ die Evangelische Kirche in Oberösterreich ist, soll u.a. dokumentieren, dass im 16. Jahrhundert nahezu 80 Prozent der Bevölkerung im „Lande ob der Enns“ dem evangelischen Glauben angehörten. Belegt werde auch, dass noch heute in zahlreichen römisch-katholischen Kirchen Zeugnisse evangelischen Glaubens sichtbar sind. Ein weiterer Standort der Ausstellung ist das Evangelische Museum Oberösterreich in der ehemaligen Toleranzgemeinde Rutzenmoos, wo vom 6. Mai bis 7. November die Sonderaustellung „Fröhliche Auferstehung“ über evangelische Grabdenkmäler aus der Reformationszeit in Oberösterreich präsentiert wird.

Standorte an „Brennpunkten der Reformation in Oberösterreich“

Die oberösterreichische Landesausstellung hat Standorte an weiteren „Brennpunkten der Reformation in Oberösterreich“. So wird im Schloss Tollet eine Ausstellung über die Geschichte des evangelischen Adelsgeschlechts der Jörger gezeigt sowie in Wallern der Themenweg „Reformation auf dem Weg“ und in Peuerbach die begehbare Skulptur „Kometor“ des Künstlers Manfred Hebenstreit. Auf der Pressekonferenz im Evangelischen Museum informierten der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer, die Leiterin des Evangelischen Museums Oberösterreich, Ulrike Eichmeyer-Schmid, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Museumsvereins, Altsuperintendent Hansjörg Eichmeyer, der wissenschaftliche Leiter, Pfarrer Günter Merz, die Kuratorin der evangelischen Pfarrge-meinde Rutzenmoos, Christine Kröpfel, sowie Ortspfarrer Martin Rössler.

Das Evangelische Museum Oberösterreich in Rutzenmoos ist bis 7. November geöffnet (Donnerstag bis Sonntag 10.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr, Montag geschlossen, Dienstag und Mittwoch nur Gruppen gegen Voranmeldung). Nähere Informationen unter 07672/26 878 und .

ISSN 2222-2464