Friedenstag in Wien: „Mehr als nur flüchtig“

Reges Interesse für die Workshops beim Friedenstag in Wien erwarten sich die Veranstalter auch in diesem Jahr. (Archivbild, epdÖ/M.Uschmann)
Reges Interesse für die Workshops beim Friedenstag in Wien erwarten sich die Veranstalter auch in diesem Jahr. (Archivbild, epdÖ/M.Uschmann)

Hunderte Schülerinnen und Schüler aus ganz Wien werden erwartet

Wien (epdÖ) – „Mehr als nur flüchtig“, unter diesem Motto steht heuer der traditionelle Friedenstag am 1. Dezember in Wien. Mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler aus ganz Wien kommen an diesem Tag in der Wiener Auferstehungskirche (1070 Wien, Lindengasse 44A) zusammen, um sich in Workshops dem Thema Flucht in unterschiedlichen Facetten zu widmen.

Zum Friedenstag eingeladen ist etwa Helga Feldner-Busztin, die mit 14 Jahren nach Theresienstadt deportiert wurde. Die Zeitzeugin spricht über das Konzentrationslager sowie über die Zeit nach dem Krieg, als sie ihren Vater wiederfand. Mit „Wunschbabys aus der Fabrik“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler anhand des Films „Future Baby“ und diskutieren die Frage: Darf ein Individuum existieren, das die propagierten Schönheits- und Gesundheitsideale nicht erfüllt? Beim Workshop „Wege zum Frieden“ haben die Jugendlichen die Möglichkeit, den Buddhismus besser kennenzulernen. Aufklärungsarbeit bietet der Workshop „Sehnsucht, Leidenschaft und Sexmythen“. Der Workshop über „Flucht in die Sucht“ gibt den Schülerinnen und Schülern Hilfestellung, nicht in Suchtverhalten abzurutschen, und zeigt auf, dass es immer einen Ausweg aus Sucht und Kriminalität gibt.

Abgerundet wird die Veranstaltung der Evangelischen Jugend Wien und der ARGE Evangelische ReligionslehrerInnen an AHS/BMHS durch eine „Ermutigung“ am Ende des Friedenstages.

Alle Informationen zum Programm finden Sie hier.

ISSN 2222-2464