Friedensgebet für den Nahen Osten

Vor „unsäglichem Leid, nicht nur der irakischen Bevölkerung“ warnt der oberösterreichische Superintendent Hansjörg Eichmeyer in seinem Gebetsaufruf.

Linz, 15. Jänner 2003 (epd Ö) „Wie immer die Ziele dieses gewaltigen Aufmarsches in Nahen Osten definiert werden, unsägliches Leid, nicht nur unter der irakischen Bevölkerung, wird die Folge sein.“ Das schreibt der oberösterreichische Superintendent, Mag. Hansjörg Eichmeyer, in einem Aufruf zum Friedensgebet in der Gebetswoche für die Einheit der Christen, die vom 18. bis 25. Jänner begangen wird.

In dem am 14. Jänner veröffentlichten Aufruf verweist Eichmeyer angesichts der Kriegsgefahr im Nahen Osten auf den „Friedensstifter Jesus Christus“, der die „Mitte der Schrift“ sei. Die Bibel sei das gemeinsame Fundament für die Einheit der Christen, aber es gehe nicht allein um den Frieden unter den Christen. „Das weihnachtliche ‘und Frieden auf Erden’ ist unser aller Aufgabe, Wunsch und Anliegen für alle Menschen“, betont der Superintendent.

Ein Gottesdienst im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen findet am 19. Jänner um 9.30 Uhr im Alten Dom in Linz statt. Der Gottesdienst, den die Evangelische Kantorei Linz musikalisch gestaltet, wird gehalten von Superintendent Eichmeyer, Superior Heinz Urban SJ und Kirchenrektor Josef Pilz SJ.

ISSN 2222-2464