Fresach: Architekturauszeichnung für Evangelisches Museum

Das 2011 erbaute evangelische Museum in Fresach wurde jetzt mit dem "International Architecture Award 2012" ausgezeichnet. (Foto: epd/M.Uschmann)
Das 2011 erbaute evangelische Museum in Fresach wurde jetzt mit dem "International Architecture Award 2012" ausgezeichnet. (Foto: epd/M.Uschmann)

Monolithischer Museumsbau wurde 2011 eröffnet

Fresach (epdÖ) – Das Evangelische Diözesanmuseum Fresach hat jetzt den „International Architecture Award 2012“ erhalten. Konzipiert wurde das neue Museum  – gebaut in Form eines monolithischen Bausteins – vom Vorarlberger Architektenbüro Marte.Marte, die Eröffnungung erfolgte 2011 anlässlich der Landesausstellung.

„Die Struktur des Gebäudes bringt die große Kubatur in Einklang mit dem Maßstab der umliegenden Bauten. Im Erdgeschoß verschmelzen Foyer und multifunktioneller Wechselausstellungsraum zu einer räumlichen Einheit. Die Aktivitäten im Inneren vermitteln eine raumüberspannende, über die gesamte Breite angelegte Öffnung zum vorgelagerten Platz, hangseitig fließt Licht über ein Pendant im Deckenbereich. Die permanente Sammlung im Obergeschoß, ein überhöhter, zentrierter Raum, erschließen die einläufige Treppe und die Liftanlage räumlich diagonal positioniert an den Längsseiten. In der Sichtachse der Emporsteigenden fängt eine kreuzförmig gestanzte Luke den Blick. Sichtbeton, geglättete weiße Flächen und geschliffener Beton unterstreichen Homogenität und Charakter des Bauwerks, setzen äußere Radikalität in Form und Material im Innenraum fort“, so die Beschreibung des Hauses auf der Homepage des Evangelischen Museums in Fresach.

„The International Architecture Award“ ist der höchste und renommierteste Baupreis für neues und außergewöhnliches Design. Der Preis wird jährlich von den beiden Instituten „The Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design“ und „The European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies“, Dublin ausgeschrieben. Die Jury hat heuer 81 Projekte aus 28 Nationen ausgewählt. Alle Projekte werden ab Oktober auf der Istanbul Biennale unter „The City and the World“ erstmals ausgestellt.

ISSN 2222-2464