Frauenarbeit fordert Menschenrechte ein

Bessere finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende fordert die Evangelische Frauenarbeit. Foto: pixabay/27707
Bessere finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende fordert die Evangelische Frauenarbeit. Foto: pixabay/27707

Aufruf zur Teilnahme an Frauenvolksbegehren

Wien (epdÖ) – Zur Teilnahme am derzeit laufenden Frauenvolksbegehren ruft die Evangelische Frauenarbeit (EFA) auf. In einer Stellungnahme zum Weltfrauentag am 8. März fordert die Frauenorganisation der Evangelischen Kirche jene Menschenrechte ein, „die ohnehin jedem Menschen ohne Ansehen von Person, Stand, Geschlecht, Ethnie und Religion zustehen sollten.“  Konkret weist die EFA auf ein Leben in Würde und frei von Angst vor „alltäglich ausgeübter, öffentlich meist kaum sichtbarer Gewalt“ hin. Problemfelder bildeten darüber hinaus gleichberechtigte Entlohnung für „unsichtbare Arbeit zuhause“ und angemessene gesellschaftliche Wertschätzung von Kindererziehungszeiten. Insbesondere dem Thema Frauenarmut, das im genannten Volksbegehren mit aufgeführt wird, verleiht die EFA damit Nachdruck. AlleinerzieherInnen sollten über zwei Jahre Karenzgeld beziehen können, da sie dem größten „Risiko für Armut und Ausgrenzung“ ausgesetzt seien.

Weitere Punkte des Frauenvolksbegehrens betreffen stärkere Vielfalt in Geschlechterrollenbildern und Selbstbestimmung bei Schwangerschaftsabbrüchen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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ISSN 2222-2464