Flut in Indonesien: Hilfe für Betroffene in Jakarta

Diakonie ruft zu Spenden auf

Wien (epd Ö) – Nach heftigen Monsunregen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta leistet die Diakonie Katastrophenhilfe durch das internationale kirchliche Netzwerk ACT (Action by Churches Together) Nothilfe in den überfluteten Bezirken. Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich, berichtet von „tausenden Familien“, die ihr Zuhause verloren haben und auf die Hilfe von Freiwilligen und MitarbeiterInnen aus Hilfsorganisationen angewiesen sind. Gemeinsam mit internationalen und lokalen Partnern sei die Diakonie bemüht, das Leid der Betroffenen rasch zu lindern.

 

Drei indonesische Diakonie-Partnerorganisationen verteilen Nahrungsmittel an etwa 6.000 Menschen und leisten medizinische Hilfe. Darüber hinaus evakuieren sie Betroffene, die auf den Dächern ihrer Häuser auf Hilfe warten. Die Situation sei sehr angespannt. „Nach dem tagelangen Dauerregen droht nun außerdem noch der Ausbruch von Seuchen“, so Leonardo Ratuwalangon, Leiter des Projektbüros der Diakonie Katastrophenhilfe in Indonesien, der den Einsatz vor Ort koordiniert.

 

In Jakarta wurde der höchste Alarmzustand ausgerufen. Nach Angaben der indonesischen Behörden kamen bisher 29 Menschen ums Leben, über 350.000 Menschen sind obdachlos. In den Straßen steht das Wasser bis zu vier Meter hoch. Der öffentliche Verkehr ist zusammengebrochen, in einigen Stadtteilen gibt es weder Strom noch Telefon. Für die kommenden Tage werden weitere heftige Niederschläge vorausgesagt.

 

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Kennwort „Indonesien“ auf das Spendenkonto der Diakonie Katastrophenhilfe bei der PSK 23.13.300, BLZ 60.000.

 

ISSN 2222-2464