Fest am Rathausplatz: Die weibliche Seite der Reformation

Anna Neumann ist eine der Reformatorinnen, auf welche die Evangelische Frauenarbeit beim Fest am Rathausplatz aufmerksam machen will. Foto: Anna Neumann ist eine der Reformatorinnen, auf welche die Evangelische Frauenarbeit am 30. September beim Fest am Rathausplatz aufmerksam machen will. Foto: Museum der Stadt Villach.
Anna Neumann ist eine der Reformatorinnen, auf welche die Evangelische Frauenarbeit am 30. September beim Fest am Rathausplatz aufmerksam machen will. Foto: Museum der Stadt Villach.

Vertreterinnen der Frauenarbeit informieren in historischen Gewändern

Wien (epdÖ) – In historischen Gewändern werden Vertreterinnen der Evangelischen Frauenarbeit am 30. September beim Fest am Wiener Rathausplatz auf die weibliche Seite der Reformation aufmerksam machen. „Es gibt eine Wolke von Zeuginnen, die von Anfang an die Reformation und die Reformatoren unterstützt haben“, sagt die Direktorin der Evangelischen Frauenarbeit Österreich, Gerti Rohrmoser. Diese weibliche Seite der Reformation solle ebenso gezeigt werden wie die Tatsache, dass die Kirche von den Frauen lebt. Rohrmoser weiter: „Frauen sind ein starkes Stück Reformationsgeschichte und gestalten Kirche bis zum heutigen Tag lebendig mit.“

Konkret werden an reformatorischen Frauenfiguren unter anderen Katharina von Bora, Anna Neumann oder Rosina Steinauer begegnen. Am Beispiel Steinauers, die im 18. Jahrhundert bis ins hohe Alter zu Fuß zehn Stunden zum Gottesdienst nach Neukematen ging, wird die provokative Frage gestellt: „Wie weit würden Sie für Ihren Glauben gehen?“

Die Evangelischen Kirchen in Österreich feiern am 30. September das 500-Jahr-Jubiläum der Reformation am Wiener Rathausplatz. Weitere Informationen zum Fest erhalten Sie unter www.fest500.at

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ISSN 2222-2464