22.12.2021

Evangelisches zu Weihnachten und Neujahr in Radio und Fernsehen

"Wort zum neuen Jahr" von Bischof Michael Chalupka am 1.1.2022 um 18 Uhr auf ORF 2

Aus Feld am See in den Kärntner Bergen kommt heuer die Christvesper, die ORF 2 am Heiligen Abend überträgt. Foto: epd/Uschmann

„Wort zum neuen Jahr“ von Bischof Michael Chalupka am 1.1.2022 um 18 Uhr auf ORF 2

Wien/Feld am See/Oberwart (epdÖ) – Viel Evangelisches ist auch heuer wieder zu Weihnachten im ORF zu sehen und zu hören. Den Höhepunkt bilden dabei traditionell die Christvesper am Heiligen Abend, die heuer aus Feld am See in Kärnten kommt, und der TV-Gottesdienst am zweiten Weihnachtsfeiertag aus Oberwart.

Die Christvesper aus den Kärntner Bergen steht heuer unter dem Motto „Tief aus dem Walde komme ich her“. Ortspfarrer Michael Guttner erklärt die Hintergründe: „Traditionell spendet in unserer Pfarrgemeinde jedes Jahr eine andere Bauernfamilie den Christbaum. Heuer besuchten Kurator Ernst Steinwender und ich in der Adventszeit den Pesserer, einen Bauernhof, dessen Wurzeln auf die Zeit des Geheimprotestantismus zurückgehen, und bitten um einen Christbaum.“ Alle Jahre wieder wird tief im Wald der Baum gefällt und von einem Team der Pfarrgemeinde einige Tage vor Weihnachten in der Kirche geschmückt. In der Christvesper wird Brigitte Karisch aus einer Hausbibel – Schmuggelware aus der Zeit des Geheimprotestantismus – das Weihnachtsevangelium lesen. Guttner: „Vom Turm herab werden uns am Kirchenplatz die Bläser der Trachtenkapelle Feld am See mit dem Lied „O Tannenbaum“ auf den Gottesdienst einstimmen.“ Die Leitung hat Alfred Oberlassnig. In der Kirche begleiten das Quartett Zwazwatett unter der Leitung von Franziska Bayer und Diözesankantor Martin Lehmann an der Orgel. Zu sehen am 24. Dezember um 19 Uhr auf ORF 2.

Am Stephanitag, dem 26. Dezember, kommt der TV-Gottesdienst aus Oberwart im Burgenland. Den Gottesdienst feiern Diakoniedirektorin Maria Katharina Moser, Ortspfarrerin Sieglinde Pfänder, Kurator Herwig Wallner und Lektorin Gerda Haffer Hochrainer. Dabei soll es um Menschen gehen, die sonst allzu leicht übersehen werden, etwa alleinerziehende Mütter, Menschen mit Behinderung, oder pflegebedürftige Menschen. Übertragen wird der Gottesdienst um 10 Uhr auf ORF III.

Am Heiligen Abend ist Oberkirchenrat Karl Schiefermair Gast bei der Spendengala für Licht ins Dunkel. Dort kommt er auch auf das „Christkind“ und seine Verbindung zu Martin Luther zu sprechen und tritt in den Dialog mit anderen Religionsvertretern, bevor er dann am Spendentelefon Anrufe entgegennimmt. Zu sehen je nach Sendungsplan zwischen 9 und 11 Uhr auf ORF 2.

Ebenfalls am Heiligen Abend ist der Kärntner Superintendent Manfred Sauer auf Radio Kärnten mit einer Weihnachtsansprache zu hören (16.40 Uhr). Im Laufe des Nachmittags steht auf KT1 ein Gespräch mit Sauer und dem römisch-katholischen Diözesanbischof Josef Marketz am Programm (www.kt1.at). Zu sehen sind beide auch in Licht ins Dunkel auf ORF 2 (genaue Uhrzeit je nach Sendungsplan). Am 25. Dezember spricht Sauer in Kärnten Heute (ORF 2, 19 Uhr).

Der burgenländische Superintendent Robert Jonischkeit ist ebenfalls bei Licht ins Dunkel zu Gast (genauer Zeitpunkt je nach Sendungsverlauf). Am 2. Jänner ist er in der Sendung „Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen“ auf Ö1 zu hören (7.04-8 Uhr).

Der niederösterreichische Superintendent Lars Müller-Marienburg richtet sich am Heiligen Abend um 18 Uhr in einer Weihnachtsansprache an die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher (Radio NÖ, 18 Uhr). Zwischen 14 und 15 Uhr ist er Gast bei Licht ins Dunkel. Ebenfalls bei Licht ins Dunkel spricht um 11 Uhr in Tirol Superintendent Olivier Dantine.

Im Landesstudio Steiermark kommt um 11 Uhr Superintendent Wolfgang Rehner zu Licht ins Dunkel. Seine Weihnachtsansprache ist kurz nach 17 Uhr auf Radio Steiermark zu hören.

Den Zwischenruf am 26. Dezember gestaltet der Wiener Superintendent Matthias Geist. Er erzählt davon, warum aus dem Neugeborenen in der Krippe kein Macho wurde, und wie Männer in unserer heutigen Gesellschaft ein neues Selbstverständnis gewinnen können. Zu hören um 6.55 auf Ö1.

Die „Feierabend“-Ausgabe „Miteinander-Welt“ zeigt am 26. Dezember ein Porträt der 28-jährigen Mühlviertlerin Ruth Oberhuber: Sie schreibt, malt, fotografiert und arbeitet engagiert in der „Theaterwerkstatt Malaria“ des Diakoniewerks Gallneukirchen mit. „Ich liebe die Bühne“, sagt sie. Und: „Die Diagnose Down-Syndrom begleitet mich.“ In einem ihrer Gedichte heißt es: „Die Miteinander-Welt ist besser. Man verblasst nicht so schnell.“ Zu sehen um 19.52 Uhr auf ORF 2.

Vom 26. Dezember bis zum 1. Jänner ist Marco Uschmann, Pfarrer für Öffentlichkeitsarbeit, in den evangelischen Morgengedanken der ORF-Regionalradios zu hören. Er spannt dabei den Bogen von den „kleinen Leuten“ – etwa den Hirten an der Krippe – über die Vergänglichkeit des Weihnachtskitschs bis hin zu Jahreslosung 2022: „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ (Joh 6,37). Immer um 5.40 morgens.

Das „Wort zum Neuen Jahr“ von Bischof Michael Chalupka ist es am Neujahrstag um 18 Uhr auf ORF 2 zu sehen.

 

ISSN 2222-2464

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Schlagworte

TV | ORF | Weihnachten | Radio

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