Evangelisches zu Weihnachten und Neujahr in Radio und TV

Die diesjährige Christvesper kommt am Heiligen Abend aus Bad Goisern. Foto: epd/M. Uschmann
Die diesjährige Christvesper kommt am Heiligen Abend aus Bad Goisern. Foto: epd/M. Uschmann

Christvesper aus Bad Goisern, Weihnachtsgottesdienst aus Gols, Wort zum neuen Jahr

Wien (epdÖ) – Evangelisches zu Weihnachten und Neujahr hat das Fernseh- und Radioprogramm des ORF auch heuer wieder zu bieten. Den Höhepunkt bilden dabei die Übertragungen der Christvesper am Heiligen Abend aus Bad Goisern und des Weihnachtsgottesdienstes am 26. Dezember aus Gols. Alle Sendungen sind bis 7 Tage nach Erstausstrahlung in der tvthek bzw. auf Ö1 abrufbar.

Bei „Licht ins Dunkel“ am 24. Dezember trifft Oberkirchenrat Karl Schiefermair im Gespräch auf Vertreter anderer Religionsgemeinschaften in Österreich. Um 9.30 Uhr ist der Talk mit Dompfarrer Toni Faber, Gerhard Weißgrab, Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgemeinschaft, dem Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister und Ibrahim Olgun, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, auf ORF2 zu sehen. Am Abend erzählt in „Licht ins Dunkel“ Diakonie-Direktor Michael Chalupka im Gespräch mit Peter Rapp über Weihnachtsbräuche in der Evangelischen Kirche – zu sehen ab 18.35 Uhr auf ORF2. Bereits um 6.55 Uhr ist Chalupka mit einem „Zwischenruf“ auf Ö1 zu hören.

Mit Weihnachtsgedanken ist der steirische Superintendent Hermann Miklas am 24. Dezember um 16.45 Uhr auf Radio Steiermark auf Sendung. Der Superintendent spricht von Hoffnungen und enttäuschten Erwartungen, aber auch von dem unerwartet Positiven, das in mancher Enttäuschung begegnet. In der Steiermark ist Miklas‘ Weihnachtsansprache um 10.05 Uhr auch auf ORF2 zu sehen.

Die Evangelische Christvesper am 24. Dezember kommt dieses Jahr aus dem oberösterreichischen Bad Goisern. Ab 19 Uhr feiert Pfarrer Günther Scheutz mit der Gemeinde auf ORF2. Im Weihnachtsspiel diskutieren zwei Engel die Frage, was sich Gott bloß dabei gedacht haben könnte, Mensch zu werden, und welche Aufgabe dann überhaupt noch für sie als Engel übrigbleibe. Die musikalische Leitung des Gottesdienstes übernimmt Diözesankantorin Franziska Leuschner. Für das gehörlose und hörbehinderte Publikum wird die Christvesper mit Untertiteln ausgestrahlt, für sehbehinderte Menschen gibt es einen Audiokommentar. Wiederholt wird die Sendung um 22.30 Uhr im ZDF.

Aus dem burgenländischen Gols wird der evangelische Weihnachtsgottesdienst am 26. Dezember ab 10 Uhr in den ORF-Regionalradios übertragen. Mit der Gemeinde feiern Bischof Michael Bünker und die Golser Pfarrerinnen Ingrid Tschank und Iris Haidvogel. In seiner Predigt geht Bischof Bünker auf die verkehrte Welt ein, die zu Weihnachten herrscht: das Lamm, das zum Hirten wird, das Licht, das mitten in der Nacht zu leuchten beginnt. Dabei schlägt er den Bogen in die Gegenwart und zu Ausgegrenzten, denen eine Stimme verliehen werden soll.

Einen „Zwischenruf“ zum Jahresende steuert am Sonntag, 31. Dezember der reformierte Landessuperintendent Thomas Hennefeld auf Ö1 bei.

Am Neujahrsmorgen wirft Bischof Michael Bünker in „Lebenskunst“ auf Ö1 im Gespräch mit Volker Obermayr einen Blick zurück auf das Reformationsjubiläum 2017. Ebenfalls resümiert Bünker, der auch Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) ist, die ersten zehn Jahre als Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. Zu hören ab 7.05 Uhr.

Am Neujahrsabend ist Michael Bünker dann auf ORF2 zu sehen. In seinem „Wort zum neuen Jahr“ richtet sich der Bischof um 17.55 Uhr an die Österreicherinnen und Österreicher. In seiner Rede spricht Bünker vom Wert der Demokratie und blickt auf das Jahr 2018 voraus, in dem die Republik Österreich ihr 100-jähriges Bestehen feiert.

In „Betrifft Geschichte“ auf Ö1 wirft der Wiener evangelische Theologe Hans Förster ab Dienstag, 2. Jänner, einen historischen Blick auf die „Heiligen Drei Könige“: Waren die drei wirklich Könige oder doch „Magier“ oder Weise? War der Stern, dem sie folgten, ein astronomisches Phänomen oder ist er eher symbolisch zu verstehen? Antworten darauf und auf weitere Fragen gibt es von Dienstag, 2. bis Freitag, 5. Jänner, jeweils ab 17.55 Uhr.

Am 6. Jänner folgt dann noch eine Dokumentation mit starker evangelischer Note: In der Sendung „FeierAbend“ geht Christian Rathner dem Einfluss von Mahatma Gandhi auf den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer auf den Grund. Gandhi, dessen Todestag sich 2018 zum 70. Mal jährt, stellte mit seiner Politik der Gewaltfreiheit ein großes Vorbild für Bonhoeffer dar, der selbst 1945 im Widerstand gegen die Nationalsozialisten ermordet wurde. Zu sehen ab 19.52 Uhr auf ORF2.

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ISSN 2222-2464