Evangelische Woche in Wien

Kirche, Bildung, Demokratie und Bachs Johannespassion

Wien, 27. Februar 2002 (epd Ö) Das spannungsreiche Verhältnis zwischen Kirche, Bildung und Demokratie steht im Mittelpunkt der 57. Evangelischen Woche, die vom 3. bis 9. März im Kleinen Festsaal der Universität Wien und in der Lutherischen Stadtkirche Wien stattfindet.

Österreichische und deutsche evangelische Religionspädagogen, wie die Professoren Dr. Karl-Ernst Nipkow und Dr. Martin Schreiner sowie die Direktorin des Evangelischen Gymnasiums Wien, Mag. Regine Gussenbauer, die Direktorin der Evangelischen Volksschule Wien-Leopoldstadt, Susanne Vollmost und der Direktor der Evangelischen Kooperative Mittelschule/Hauptschule Wien, Franz Jäger, sprechen über Aufgaben und Möglichkeiten evangelischer Bildung und des evangelischen Schulwesens in einer pluralistischen Demokratie. In einem abschließenden Podiumsgespräch am 8. März kommen Vertreter der politischen Parteien Österreichs zu Wort.

In einem Abendgottesdienst in der Lutherischen Stadtkirche am 3. März, der im Rahmen der Ö1-Sendereihe „Motive“ live übertragen wird (19.00 bis 19.30 Uhr), spricht Superintendent Mag. Werner Horn. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Landeskantor Mag. Matthias Krampe. Im Eröffungsgottesdienst am 3. März um 10.00 Uhr in der Lutherischen Stadtkirche predigt der Wiener Religionspädagoge und Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Gottfried Adam. Als Schlusskonzert wird am 9. März in der Lutherischen Stadtkirche Johann Sebastian Bachs Johannespassion aufgeführt. Dirigent ist der Wiener Diözesankantor, Mag. Arno Hartmann.

Die Vorträge im Kleinen Festsaal der Universität Wien finden jeweils um 19.30 Uhr statt, ebenso das Schlusskonzert in der Lutherischen Stadtkirche.

ISSN 2222-2464