Evangelische Synoden tagen in St. Pölten und Wien

Wahlen gesamtösterreichischer Leitungsfunktionen im Mittelpunkt

St. Pölten (epd Ö) – Die Synoden der Evangelischen Kirche A.B. und der Evangelischen Kirche H.B. tagen ab Freitag, 12. Mai, in St. Pölten und Wien. Die lutherische Synode beginnt am Freitag, 12. Mai, im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten, wo am Samstag, 13. Mai, auch die gemeinsame Generalsynode stattfindet. Die reformierte Synode tagt am Freitag, 12. Mai, in der Reformierten Stadtkirche in Wien 1.

Eröffnet werden die Synoden mit einem Gottesdienst am Donnerstag, 11. Mai, um 20 Uhr in der Evangelischen Kirche St. Pölten (Hessstrasse 20).

Nach den österreichweiten Gemeindevertreterwahlen im vergangenen Herbst haben sich innerhalb der evangelisch-lutherischen Kirche die Leitungsgremien auf Gemeinde- und Diözesanebene neu zusammengesetzt. Die Wahlen auf der Österreich-Ebene prägen nun die Synode A.B. und die gemeinsame Generalsynode. Die Delegierten wählen den Landeskurator, das weltliche Pendant des Bischofs, den juristischen und den wirtschaftlichen Oberkirchenrat sowie deren Stellvertreter. Gewählt werden neben dem Präsidium der Synode und Generalsynode auch deren Fachausschüsse.

Die Synoden und die Generalsynode sind die höchsten gesetzgebenden Organe der Kirchen. Die für sechs Jahre gewählten rund 70 Abgeordneten der Generalsynode kommen aus den sieben Diözesen der Kirche A.B., der Kirche H.B. und den gemeinsamen Werken und Einrichtungen der Kirche. Sie sind – wie Parlamentarier sonst auch – an keine Weisungen und Beschlüsse gebunden und nur ihrem Gewissen verpflichtet.

ISSN 2222-2464