Evangelische Kirchen feiern Israelsonntag

Ein lebendigen Austausch zwischen Juden und Christen ist unerlässlich" meint der Stockerauer Pfarrer Christan Brost, dessen Kirche (im Bild) eine Synagoge war. Foto: Kuchler ztgmbh
Ein lebendigen Austausch zwischen Juden und Christen ist unerlässlich" meint der Stockerauer Pfarrer Christan Brost, dessen Kirche (im Bild) eine Synagoge war. Foto: Kuchler ztgmbh

Pfarrer Brost: „Ängste und Vorurteile durch Begegnungen abbauen“

Wien (epdÖ) – Die Treue Gottes zu seinem Volk und die in Jesus Christus gegründete Verbundenheit mit ihm – das feiern die Evangelischen Kirchen alljährlich mit einem Schwerpunkt am Israelsonntag. Der 10. Sonntag nach Trinitatis, der Israelsonntag, ist heuer der 24. August. War dies früher ein Gedenktag der Verwüstung des Tempels in Jerusalem, so steht der Israelsonntag heute im Zeichen der Neubesinnung des Verhältnisses von Juden und Christen.

„Die Verwurzelung des christlichen Bekenntnisses im Judentum ist Gabe und Aufgabe zugleich. Meines Erachtens lohnt es sich sehr, genauer hinzusehen und vom Judentum, dem wir neben vielem anderen den Monotheismus, den Ruhetag in der Woche und mit dem Ersten Testament ein atemberaubend schönes und kluges Buch verdanken“, sagt Pfarrer Christian Brost (Stockerau) in einem Interview mit der SAAT anlässlich des bevorstehenden Israelsonntags. „Ich halte einen lebendigen Austausch zwischen Juden und Christen für unerlässlich. Ängste und Vorurteile werden meiner Meinung nach am leichtesten lebensmäßig abgebaut – durch Begegnung und Gespräche“, so Brost im Interview, dessen Stockerauer Kirche eine ehemalige Synagoge ist.

Das ganze Gespräch können sie in der aktuellen Ausgabe der „SAAT. Evangelische Zeitung für Österreich“ nachlesen. Zu beziehen über den Evangelischen Presseverband: ta.gn1511461615ave@v1511461615pe1511461615 bzw. shop.evang.at.

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ISSN 2222-2464