„Europa semper reformanda“

Die Gespräche im Außenministerium widmen sich der Rolle der Reformation für Europa. Foto: BMEIA/Mahmoud
Die Gespräche im Außenministerium widmen sich der Rolle der Reformation für Europa. Foto: BMEIA/Mahmoud

Diskussion über Rolle des Protestantismus für Europa

Wien (epdÖ) – Die Aktualität der Reformation als kirchlicher und gesellschaftlicher Erneuerungsbewegung steht im Fokus einer Diskussionsveranstaltung, die am Freitag, dem 13. Oktober, im Außenministerium in Wien stattfindet. Berücksichtigt wird dabei insbesonders die europäische Dimension von Protestantismus und Reformation. Darauf nimmt auch der Titel der Veranstaltung Bezug: „Europa semper reformanda“ (Europa muss immer reformiert werden) lehnt sich an die Forderung „Ecclesia semper reformanda“ (Die Kirche muss immer reformiert werden) an.

Nach kurzen Einzelreferaten diskutieren Michael Bünker, der Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich, Irene Dingel vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz, Johann Dvořák vom Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK), und der Österreichische EU-Kommissar, Johannes Hahn. Die Diskutanten stehen darüber hinaus für Fragen aus dem Publikum offen.

Musikalisch begleitet wird die von der Evangelischen Akademie organisierte Veranstaltung von der Wiener evangelischen Diözesankantorin Yasuko Yamamoto, es moderiert ORF-Journalist Markus Veinfurter. Der Abend schließt mit einem Buffet.

Die Gespräche beginnen um 16.00 Uhr im Alois-Mock-Saal des Außenministeriums am Wiener Minoritenplatz, Einlass ist ab 15.30 Uhr. Eine verbindliche Anmeldung unter ta.gn1508726356ave@e1508726356imeda1508726356ka1508726356 ist bis 8. Oktober erforderlich, ebenso die Mitnahme eines amtlichen Lichtbildausweises.

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ISSN 2222-2464