Erneut schweres Erdbeben in Nepal

Seitdem Erdbeben vor rund zwei Wochen ist die Diakonie Katastrophenhilfe über Partner im weltweiten Netzwerk ACT Alliance (Action by Churches together) und lokale Partnerorganisation im Einsatz. (Foto: LWF ACT Alliance)
Impressions of Jhingate, Gorkha district.

Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfe aus

Wien/Kathmandu (epdÖ) – Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,3 hat Nepal am 12. Mai erneut erschüttert. Michael Frischmuth, Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe, der sich aktuell mit einem Team in Kathmandu aufhält, berichtet: „Die Menschen halten sich aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien auf, Geschäfte sind geschlossen. Strom- und Wasserversorgung sind bis auf weiteres ausgefallen.“

Noch sei das Ausmaß der Schäden nicht abzusehen. „Die größte Herausforderung wird die Logistik sein“, sagt Michael Frischmuth. „Der Flughafen ist aktuell geschlossen, eventuell sind auch wieder Straßen zerstört oder unzugänglich. Schon vor dem neuen Beben waren die Zufahrtswege über Indien stark frequentiert“, so Frischmuth.  Wichtig sei, dass die Hilfsmaßnahmen möglichst schnell wieder aufgenommen werden können.

Seit dem Erdbeben vor rund zwei Wochen ist die Diakonie Katastrophenhilfe über Partner im weltweiten Netzwerk ACT Alliance (Action by Churches together) und lokale Partnerorganisationen im Einsatz, verteilt Lebensmittel, Hygieneartikel und Planen, baut Notunterkünfte und Wasserversorgung aus. „Gemeinsam mit den Partnern müssen wir nun prüfen, wie wir auch in den Gebieten östlich von Kathmandu, die durch das neue Beben betroffen sind, helfen können.“

Um die laufenden Hilfsmaßnahmen vor Ort weiter zu unterstützen, bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden: Kennwort „Erdbeben Nepal“, IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
,  BIC: GIBAATWWXXX

ISSN 2222-2464