Erdbeben in Italien: Über 290 Todesopfer

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat große Schäden in Mittelitalien verursacht und zahlreiche Verletzte und Todesopfer gefordert. Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Unterstützung. (Foto: Diakonie/Mario Fornasari)
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat große Schäden in Mittelitalien verursacht und zahlreiche Verletzte und Todesopfer gefordert. Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Unterstützung. (Foto: Diakonie/Mario Fornasari)

Gemeinsamer Spendenaufruf der Föderation evangelischer Kirchen in Italien

Accumoli (epdÖ) – In den frühen Nacht- und Morgenstunden des 24. August wurden die Provinzen Umbrien, Latium und Marken in Mittelitalien von einem Erdbeben der Stärke 6,1 und zahlreichen Nachbeben erschüttert. Das Epizentrum lag bei Accumoli, ungefähr 150 Kilometer nordöstlich von Rom. Das Ausmaß der Zerstörung wird erst langsam ersichtlich. Derzeit gehen die Behörden von mehr als 290 Todesopfern und hunderten Verletzten aus.

Nahe am Epizentrum gelegene Dörfer wie die 2500 Einwohner zählende Gemeinde Amatrice sind nach Berichten von Zivilschutz und Medien besonders schwer betroffen. Viele Häuser sind eingestürzt, die Zufahrt ist für die Hilfskräfte aufgrund von verschütteten Straßen nur schwer möglich.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist über die internationale Projektarbeit eng mit der Föderation der Evangelischen Kirchen in Italien (FCEI) verbunden und bittet daher um Spenden für die anlaufenden Aktivitäten. „Wie im Fall anderer Erdbeben lanciert die Föderation der Evangelischen Kirchen in Italien einen Aufruf, um die vom Erdbeben betroffene Bevölkerung zu unterstützen“, sagt Pastor Luca M. Negro, Präsident der FCEI. Derzeit werde der Bedarf an benötigten Hilfsmaßnahmen erhoben und bestehende Infrastruktur der Kirchen Helferinnen und Helfern zur Verfügung gestellt.

Um die Arbeit der Partnerkirchen vor Ort zu unterstützen, bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden. Kennwort: „Erdbebenhilfe Italien“, IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333, BIC: GIBAATWWXXX

ISSN 2222-2464