„Ein Schritt in die richtige Richtung“

Diakonie: Ärgste Versorgungslücken bei der Flüchtlingsbetreuung jetzt beseitigen

Wien, 12. Juni 2002 (epd Ö) Als „Schritt in die richtige Richtung“ hat der Leiter des Evangelischen Flüchtlingsdienstes der Diakonie Österreich, MMag. Michael Bubik, das Konzept zur Verbesserung der Bundesbetreuung bezeichnet. Bubik weist aber zugleich darauf hin, dass Hunderte Asylwerber heute kein Dach über dem Kopf haben. „Wenn die Verbesserung der Bundesbetreuung ernst gemeint ist, was hindert das Innenministerium daran, schon jetzt die ärgsten Versorgungslücken zu beseitigen?“ fragt Bubik. Die Glaubwürdigkeit des Konzepts würde gesteigert, wenn es ab morgen die ersten Sofortmaßnahmen gebe. Der Flüchtlingsbetreuer verweist auch darauf, dass der Erfolg einer Reform davon abhängt, ob die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen. Bei den Fragen von Finanzierung und Qualitätsstandards handele es sich um Fragen des politischen Willens, „auf den wir hoffen“, merkt Bubik an.

ISSN 2222-2464