Dokumentarfilm „Pilgerwege“ über „Weg des Buches“

Ein neuer Dokumentarfilm geht den Pilgerwegen nach. Darin wird auch der "Weg des Buches" präsentiert, der der Spur der Bibelschmuggler und Geheimprotestanten folgt. Im Bild Kameramann Thomas Rotsching bei den Dreharbeiten auf dem Traunsee.
Ein neuer Dokumentarfilm geht den Pilgerwegen nach. Darin wird auch der „Weg des Buches“ präsentiert, der der Spur der Bibelschmuggler und Geheimprotestanten folgt. Im Bild Kameramann Thomas Rotsching bei den Dreharbeiten auf dem Traunsee.

TV-Doku am 15. Februar auf ORF III

Wien (epdÖ) – „Pilgerwege – Pfade der Begegnung“, so lautet der Titel eines Dokumentarfilms, der am 15. Februar auf ORF III zu sehen ist. In der von Christian Papke gestalteten Sendung wird unter anderem auch der „Weg des Buches“ präsentiert, ein Projekt der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich.

Der „Weg des Buches“ wurde 2008 durch die Evangelische Kirche A.B. in Österreich initiiert. Der Pfad, der schöne Regionen miteinander verbindet, folgt der Spur der Bibelschmuggler und Geheimprotestanten im Spannungsfeld zwischen Reformation, Gegenreformation und Toleranzpatent. Von Kärnten aus führt er über Gmunden und die Traunseeregion durch Oberösterreich.

„Pilgern ist Bewegung mit dem Geist und mit den Füßen“, heißt es in einer Aussendung zum Dokumentationsfilm. „Pilger, Wallfahrtsseelsorger, Wanderführer und Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirche erzählen von dieser bilderreichen Reise zu Gott und zu sich selbst.“

Christian Papke (Buch und Regie) wurde 1974 in Basel geboren, ist aufgewachsen in Deutschland und Brasilien und lebt in Wien. Nach drei Studienabschlüssen ist Papke seit 2001 als freier Regisseur und Dramaturg tätig. Die Premierenfeier des Films findet am 12. Februar um 19 Uhr im Stadttheater Gmunden statt.

ISSN 2222-2464