Diakoniewerk feiert zehnjähriges Bestehen in Wien

Mit assistierenden Technologien können Menschen mit Beeinträchtigung ein selbstbestimmtes Leben führen. Seit 10 Jahren hilft ihnen die Beratungsstelle "LifeTool" dabei. Foto: Diakoniewerk
Mit assistierenden Technologien können Menschen mit Beeinträchtigung ein selbstbestimmtes Leben führen. Seit 10 Jahren hilft ihnen die Beratungsstelle "LifeTool" dabei. Foto: Diakoniewerk

Mit der Beratungsstelle „LifeTool“ begann die Arbeit

Wien (epdÖ) – Zehn Jahre Diakoniewerk in Wien wurden am 14. November im Albert Schweitzer Haus im Rahmen eines Konzertabends mit PartnerInnen und Freunden des Diakoniewerks in Wien gefeiert.

Die Geschichte des Diakoniewerks Wien begann vor zehn Jahren mit der Beratungsstelle „LifeTool“: „LifeTool“ hilft Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen dabei, durch technische Hilfsmittel und Spezialsoftware das Leben besser zu meistern und ihre Lebensqualität zu erhöhen. In den Jahren danach wurden mit einem Wohnprojekt für Kinder und Jugendliche mit geistigen und mehrfachen Behinderungen, dem Studentenheim und Veranstaltungszentrum im Albert Schweitzer Haus im neunten Bezirk sowie den Hausgemeinschaften für pflegebedürfte Menschen im Alter eine Reihe weiterer Standbeine geschaffen.

„Vor zehn Jahren hat alles mit einem kleinen Team begonnen. Heute haben wir vier Einrichtungen mit rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich in verschiedenen Gesellschaftbereichen für andere einsetzen und die gesellschaftliche Teilhabe verschiedener Gruppen fördern. Eigentlich haben wir viel mehr als nur einen Grund, um zu feiern“, so Geschäftsführer Andreas Achrainer.

Die Rektorin des Diakoniewerkes, Christa Schrauf, sagte bei der Feier, dass das Diakoniewerk in den nächsten Jahren in Wien den gesellschaftlichen Paradigmenwechsel von Integration zur Inklusion mitgestalten will und dazu beitragen möchte, dass neue Bilder eines gelingenden Miteinanders entstehen.

Zur Feier geladen waren rund 120 PartnerInnen und Freunde des Diakoniewerks Wien. Zu den Gratulanten zählten etwa der Direktor des Dachverbands der Diakonie Michael Chalupka, Behindertenanwalt Erwin Buchinger, die stellvertretende Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien Anita Bauer sowie VertreterInnen der Stadt Wien (MAG ELF), der Evangelischen Kirche, befreundeter sozialer Organisationen sowie BewohnerInnen und KlientInnen der Einrichtungen des Diakoniewerks Wien.

ISSN 2222-2464