Diakoniesonntag am 5. Mai: Schwerpunkt auf Demenz

Mit einem Puzzle machen Diakonie und Kirchen auf die Komplexität des Themas Demenz aufmerksam. Foto: Diakonie
Mit einem Puzzle machen Diakonie und Kirchen auf die Komplexität des Themas Demenz aufmerksam. Foto: Diakonie

Materialien für Gottesdienste – Geschichten und Erfahrungsberichte

Wien (epdÖ) – Der Schwerpunkt des heurigen Diakonie-Sonntags am 5. Mai liegt auf dem Thema Demenz. Gemeinsam wollen die Evangelischen Kirchen und die Diakonie dabei ein Bewusstsein schaffen „für Lebensqualität in der Demenz und das, was bleibt – ohne zu ignorieren oder zu verdrängen, dass durch eine Demenz-Erkrankung auch vieles verloren geht“, wie Diakonie-Direktorin und Pfarrerin Maria Katharina Moser schreibt. Für Gemeinden und Einrichtungen werden dabei Materialeien für Gottesdienste zur Verfügung gestellt – sowohl für spezifisch demenzfreundliche Feiern als auch für Gottesdienste, die die Krankheit thematisch in den Mittelpunkt rücken. Ausgangspunkt für letztere ist dabei die Bibelstelle Jesaja 49,15-16a, die im Gottesdienstvorschlag in der Einheitsübersetzung zitiert wird: „Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. Sieh her, ich habe dich eingezeichnet in meine Hände.“ Der Gestaltungsvorschlag zum demenzfreundlichen Gottesdienst kreist um Jesaja 43,1 „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen…“

Auf der Website www.diakoniesonntag.at finden Pfarrgemeinden und Interessierte zudem Erfahrungsberichte und Geschichten zum Leben mit Demenz.

Der Diakonie-Sonntag wurde im Jahr 2013 von Diakonie und Evangelischen Kirchen ins Leben gerufen. Gefeiert wird er seitdem jedes Jahr am zweiten Sonntag nach Ostern. Zu den Themenschwerpunkten der letzten Jahre zählten unter anderem Solidarität oder die Vielfältigkeit von Begabungen.

Schlagworte: |

ISSN 2222-2464