Diakoniepreis 2004 ausgeschrieben

„Blick über den Tellerrand“ – Evangelische Kirche zeichnet innovative diakonische Projekte aus

Wien, 12. Mai 2004 (epd Ö) „Verschärfte gesellschaftliche Konflikte gehen einher mit immer knapperen Budgets der öffentlichen Hand. Das erfordert wirksame Konzepte und veränderte Arbeitsweisen. Besondere Bedeutung hat dabei der Blick über den Tellerrand und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern.“ Mit diesen Worten lädt die Evangelische Kirche A.u.H.B. in Österreich ihre Pfarrgemeinden und die Einrichtungen und Initiativen der Diakonie Österreich ein, Projekte für den Diakoniepreis 2004 einzureichen. Ziel der Vergabe des Preises ist es nach der am 5. Mai veröffentlichten Ausschreibung der Kirchenleitung, die Aussage der Generalsynode „Kirche ist wesentlich diakonisch“ noch tiefer im Leben der Kirche zu verankern.

Die Unterlagen müssen bis 10. September dem Evangelischen Oberkirchenrat vorliegen. Der Preis in Höhe von 10.000 Euro wird beim Reformationsempfang der Evangelischen Kirche durch den Präsidenten der Generalsynode, RA Dr. Peter Krömer, öffentlich verliehen.

Das eingereichte Projekt muss, so der Text der Ausschreibung, ein „sichtbares Innovationspotential“ aufweisen, in der Durchführung nachhaltig sowie in die kirchlichen Strukturen und Sozialstrukturen vor Ort eingebettet sein. Ebenso ist die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen ein wichtiges Kriterium. Die Unterlagen sollen auch „eine klare Darstellung der bisherigen Realisierung sowie der zukünftigen Finanzierung“ enthalten.

ISSN 2222-2464