Diakonie-Adventkampagne rückt Kinder in den Fokus

"Mit unserer Kampagne wollen wir die Gesichter und Geschichten von Menschen, die Hoffnungsträger und Hoffnungsträgerinnen sind, ins Licht der Öffentlichkeit rücken", sagt Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser. Foto: Diakonie
"Mit unserer Kampagne wollen wir die Gesichter und Geschichten von Menschen, die Hoffnungsträger und Hoffnungsträgerinnen sind, ins Licht der Öffentlichkeit rücken", sagt Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser. Foto: Diakonie

„Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Solidarität fördern“

Wien (epdÖ) – Die Diakonie Österreich startet ihre diesjährige Advent-Kampagne unter dem Motto „Hoffnung braucht ein Ja.“ Mit der Initiative will sie benachteiligte Kinder und Jugendliche in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stellen und beispielhaft Möglichkeiten aufzeigen, wie auch diese Kinder und Jugendlichen mehr Chancen im Leben bekommen können. „Mit unserer Kampagne wollen wir die Gesichter und Geschichten von Menschen, die Hoffnungsträger und Hoffnungsträgerinnen sind, ins Licht der Öffentlichkeit rücken“, sagte Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser bei der Präsentation der Kampagne am Donnerstag, 15. November, in Wien.

#HoffnungbrauchteinJa

Mit Plakaten, Inseraten und Social-Media-Aktionen unter dem Hashtag #HoffnungbrauchteinJa macht die Diakonie zwischen November und Dezember auf Menschen und Projekte aufmerksam, „die Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Solidarität fördern und weiterentwickeln“, so Moser.

Beispiele für die neue Adventaktion sind etwa die Geschichte von Liam, der mit Hilfe eines Tablet-Computers seine Augensignale in gesprochene Worte umsetzen kann, oder die Geschichte von Noah und seiner Mutter Eveline, die endlich eine Kindergruppe gefunden haben, in der sich der chronisch kranke Dreijährige gut aufgehoben fühlt.

Christliche Grundhaltung und neurobiologische Erkenntnisse

Für die Diakonie sei das Gestalten heilsamer Beziehungen ein zentrales fachliches Konzept, das die verschiedenen Angebote für Kinder und Jugendliche prägt, so Diakonie-Direktorin Moser. Soziale Problemlagen – Behinderung, Armut, Flucht, aber auch Alter – seien in der Regel mit Einsamkeit und sozialer Isolation verbunden. Moser: „Bindung und die Entwicklung stabiler Beziehungen ins Zentrum fachlicher Konzepte zu stellen, entspricht nicht nur unserer christlichen, protestantischen Grundhaltung als Diakonie, sondern basiert auch auf neurobiologischen Erkenntnissen der letzten Jahre, die zeigen, dass der Mensch ein Wesen ist, dessen zentrale Motivation auf Zuwendung und gelingende mitmenschliche Beziehungen gerichtet sind.“

Schlagworte: | | |

ISSN 2222-2464