„Danke“-Aktion der Initative „Vergissmeinnicht.at“

Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte "Vergissmeinnicht.at - Die Initiative für das gute Testament" am 14. April im Garten des Oberen Belvederes symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen. (Foto: Fundraising Verband Austria)
Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ am 14. April im Garten des Oberen Belvederes symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen. (Foto: Fundraising Verband Austria)

Spenden durch Testamente werde immer beliebter

Wien (epdÖ) – 2014 haben die Österreicherinnen und Österreich gemeinnützige Organisationen mit mehr als 50 Millionen Euro in Form von Testamentsspenden unterstützt. Dies zeigt eine aktuelle Erhebung des Fundraising Verbands Austria. Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ am 14. April im Garten des Oberen Belvederes symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen. Die 60 teilnehmenden Organisationen, darunter der Diakonie Flüchtlingsdienst, das Diakoniewerk Gallneukirchen, Brot für die Welt und die Kindernothilfe Österreich, wollen damit Danke sagen an ihre Testamentsspender. Im Rahmen des Termins am 14. April begrüßte der Fundraising Verband auch die geplanten Änderungen rund um das Erbrecht.

Die Österreicherinnen und Österreicher unterstützten gemeinnützige Organisationen 2014 mit Erbschaften und Vermächtnissen in der Höhe von mehr als 50 Millionen Euro. Damit beträgt ihr Anteil am gesamten Spendenaufkommen (550 Millionen Euro 2014) rund zehn Prozent. „Jeder zehnte Spendeneuro wird mittlerweile über Testamente gespendet“, zeigte sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands und Initiator von Vergissmeinnicht.at, beeindruckt. Die Spendenform werde damit bei den Österreichern immer beliebter. „Rund acht Prozent der Österreicher über 40 Jahre können sich mittlerweile vor-stellen, eine gemeinnützige Organisation neben ihren Angehörigen im Testament zu bedenken“, erklärte Lutschinger. Ihr wichtigstes Motiv sei der „gute Wille“ und damit auch, nach ihrem Ableben der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können. „Trotzdem wissen noch viel zu wenige Menschen über diese Spendenform und ihre rechtlichen Aspekte Bescheid. Mit unserer Initiative möchten wir diese Lücke schließen und neutral informieren“, so Lutschinger.

„Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 60 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das Leben hinaus Gutes tut.

Informationen über die 60 Mitglieder der Initiative finden sich unter: www.vergissmeinnicht.at/Organisationen

ISSN 2222-2464