China: Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für Erdbebenopfer

Wien (epd Ö) – Nach dem Erdbeben am 14. April im Nordwesten Chinas bleibt die Lage weiterhin ernst. „Viele Häuser in der betroffenen Region sind zusammengestürzt und haben zahlreiche Menschen unter sich begraben“, berichten Mitarbeiter der „Amity Foundation“, der Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe. Nach Angaben der Diakonie werden Notunterkünfte, Kleidung, Decken, Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medizin dringend benötigt. Zur Unterstützung der lokalen Bevölkerung wird die „Amity Foundation“ weitere MitarbeiterInnen ins Erdbebengebiet entsenden.

Unter der Bevölkerung herrsche große Angst wegen zahlreicher, zum Teil starker Nachbeben. In Panik sind offenbar Überlebende in die Berge geflüchtet, weil ein großer Staudamm zu brechen drohte. Viele der Häuser konnten dem Beben nicht standhalten, weil sie nicht stabil genug gebaut waren. Bei Temperaturen um die zwei Grad fehlt es an Unterkünften.

Mit der „Amity Foundation“, die schon bei zahlreichen Naturkatastrophen Hilfe geleistet hat, arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe im Rahmen des weltweiten kirchlichen Hilfsnetzwerks „ACT Alliance“ seit langem zusammen. Die Partnerorganisation hat auch nach dem schwereren Erdbeben in Sichuan im Jahr 2008 über 500.000 Familien mit Nothilfe und beim Wiederaufbau unterstützt. Für ihre Hilfe bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden unter dem Kennwort: „Erdbebenhilfe China“. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist Trägerin des Spendengütesiegels. Die Spende ist steuerlich absetzbar.
Spendenkonto: Diakonie Katastrophenhilfe: PSK 23.13.300 (BLZ 60.000), Kennwort: Erdbebenhilfe China, online: www.diakonie.at/katastrophenhilfe/

ISSN 2222-2464