Burgenland verzeichnet Teilnahmerekord bei „Langer Nacht der Kirchen“

Programm reicht vom „2. Eisenstädter Kirchenwurlitzer“ bis zur von Kerzenschein beleuchteten Gruftanlage unter Basilika Frauenkirchen

Eisenstadt/Linz/Salzburg (epd Ö) – Mehr als 700 österreichische Kirchen zwischen Boden- und Neusiedlersee öffnen am 28. Mai wieder ihre Türen zur „Langen Nacht der Kirchen“: Allein im Burgenland wartet man mit Aktionen an 48 Veranstaltungsorten auf – ein Teilnehmerrekord, hieß es bei einem Pressegespräch am Dienstag, 11. Mai, in Eisenstadt. Ziel der „Langen Nacht“ sei es, „den Menschen ein wenig ‚Gusto‘ auf Kirche zu machen“, erklärte Senior Herbert Rampler seitens der evangelischen Pfarrgemeinde Eisenstadt das Ziel der ökumenisch ausgerichteten „Langen Nacht“.

Präsentiert wurden bei der Pressekonferenz u.a. die Aktivitäten erstmals teilnehmender Pfarren, so etwa der katholischen Pfarre Bad Tatzmannsdorf, die mit einem bunten musikalischen Programm aufwartet. Die evangelische Pfarrgemeinde Eisenstadt startet die „Lange Nacht“ mit einer Taizé-Andacht und beendet sie mit einer Schlussandacht im Pfarrgarten. Neben „Impressionen aus Afrika“ gibt es auch einen Musikschwerpunkt und den „2. Eisenstädter Kirchenwurlitzer“.

In der von den Franziskanern geleiteten Pfarre Frauenkirchen startet die „Lange Nacht“ um 19 Uhr mit einer Heiligen Messe in der Basilika. Ein besonderes Highlight bildet die Besichtigung der nur mit Kerzenschein beleuchteten Gruftanlage unter der Basilika, bei der die eigene Vergänglichkeit thematisiert werden soll.

Die katholische Pfarre Eisenstadt-Oberberg wartet u.a. mit einem besonderen Programmpunkt für Kinder auf: Unter dem Motto „Neunzehneinhalb Meter über der Erde“ werden Kindern Geschichten in der Kuppel der Bergkirche erlebbar gemacht. Weiters wird ein neues Werk der österreichischen Komponistin und Staatspreisträgerin Olga Neuwirth in der Bergkirche uraufgeführt. (Informationen: www.langenachtderkirchen.at/eisenstadt/)

450 Angebote in Oberösterreich

450 Angebote und Aktivitäten bietet die „Lange Nacht“ in Oberösterreich; etwa 130 davon sind in Linz zu finden. An der ökumenischen Vesper zur Eröffnung der „Langen Nacht“ um 19 Uhr im Linzer Dom werden die Kirchen der Ökumene des Landes beteiligt sein, darunter die Altkatholische Kirche, die Baptistengemeinde Linz und die Evangelische Kirche A.B. und H.B.

In Salzburg wird der Abend mit dem Glockengeläute aller teilnehmenden Kirchen eingeläutet, bevor um 18 Uhr im Salzburger Dom ein ökumenischer Eröffnungsgottesdienst den geistlichen Auftakt bildet. Ab 19 Uhr laden die einzelnen Kirchen und Institutionen zu ihren Angeboten und Aktivitäten. So findet z.B. in der Katholischen Hochschulgemeinde Salzburg ein Podiumsgespräch unter dem Motto: „Mein Salzburg. Migrantinnen und ihre zweite Heimat“ statt, bei dem Zuwanderer von ihren unterschiedlichen Erfahrungen in Salzburg berichten. Ein weiteres Highlight bildet die Gelegenheit zur Besteigung eines Turmes des Salzburger Doms.

ISSN 2222-2464