Bünker: Schritt zu vertieftem Klärungsprozess

Klausurtagung Israel/Palästina und das christlich-jüdische Gespräch

Wien, 18. Juni 2003 (epd Ö) Die verschiedenen Perspektiven zum Israel-Palästina-Problem in der Evangelischen Kirche miteinander ins Gespräch zu bringen war das Ziel eines Klausurtages, der am 13. Juni im Gemeindesaal der Reformierten Stadtkirche in Wien stattfand. Wie Oberkirchenrat Dr. Michael Bünker festhielt, gaben die Solidarität mit den palästinensischen Christen und Christinnen und die Verpflichtung aus dem christlich-jüdischen Dialog die Grundlinine für das Gespräch auf dem Klausurtag vor. Die gemeinsam mit Pfarrer Mag. Thomas Hennefeld vom Jerusalemverein und Pfarrer Mag. Roland Ritter-Werneck als gesamtkirchlichem Beauftragten für den christlich-jüdischen Diaolg durchgeführte Veranstaltung war, so Bünker, „ein erster Schritt im Rahmen eines vertieften Klärungs- und Informationsprozesses in Bezug auf den Nahen Osten, vor dem unsere Kirche steht“.

Internationale ReferentInnen

Die von den ReferentInnen Hanna Lehming vom Nordelbischen Missionszentrum, der palästinensischen Religionspädagogin Viola Raheb und dem Dozenten am Österreichischen Institut für Internationale Politik, Dr. John Bunzl, behandelten Themen waren die Wahrnehmung des Nahostkonfliktes in der österreichischen Öffentlichkeit, die evangelisch-theologische Sicht dieses Konfliktes und die Begründung des kirchlichen diakonischen Engagements in Palästina sowie der kirchlichen Friedensarbeit.

ISSN 2222-2464