Bünker: „Offen für alle aber nicht für alles“

„Ich freue mich auf die Zukunft“, sagt Bünker im Gespräch mit Kärnten heute. Foto: ORF/Screenshot
„Ich freue mich auf die Zukunft“, sagt Bünker im Gespräch mit Kärnten heute. Foto: ORF/Screenshot

„Kärnten heute“ über den scheidenden Bischof

Klagenfurt (epdÖ) – Optimistisch in die Zukunft blickt der scheidende evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker in einem Beitrag des ORF Kärnten zu seinem baldigen Abschied aus dem Amt. „Ich freue mich auf die Zukunft“, sagt Bünker in „Kärnten heute“ vom Freitag, 21. Juni. Auch im Rückblick zeigt sich Bünker, der im April seinen 65. Geburtstag feierte und noch bis Ende August im Amt ist, zufrieden: „Ich denke, dass es gelungen ist zu zeigen: Es ist eine Kirche, die offen ist für alle. Aber sie hat ihre Grundsätze, sie kommt vom Evangelium her, sie ist nicht offen für alles, für jede Einstellung und jede Meinung.“ Diese Mischung aus Öffnung und klaren Grundprinzipien sei es, „was überzeugt und was viele Menschen ansprechend finden.“ Dazu gehöre auch die deutliche Stellungnahme in tagesaktuellen Fragen: „Die Demokratie braucht eben solche Überzeugungen, solche gelebten Tugenden wie Toleranz, gegenseitige Akzeptanz, die Fähigkeit, Konflikte offen auszutragen und faire Kompromisse zu schließen, und das ist ganz wichtig.“

Bünker, der in Kärnten aufgewachsen ist und selbst eng mit der Kärntner Mundart verbunden ist, erzählt in dem kurzen Portrait auch von seiner persönlichen Nähe zu dem südlichen Bundesland: „Ich freue mich sehr, dass mein erster Gottesdienst als Bischof in Trebesing, einer Toleranzgemeinde in Kärnten, stattgefunden hat, und auch mein letzter im Amt wohl in den Kärntner Nockbergen stattfinden wird.“ Er habe sich immer wohlgefühlt in Kärnten und sei immer wieder gerne hier.

Der Beitrag ist bis Freitag, 28. Juni, in der ORF-TV-Thek abrufbar: https://tvthek.orf.at

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ISSN 2222-2464