Bünker: „Gemeinsam musizieren und Grenzen überwinden“

Für Bischof Michael Bünker sei der Auftritt eine "wunderbare Gelegenheit", mit Freunden und Bekannten gemeinsam zu musizieren. (Im Bild v.l.: Klarinettist Sasha Danilov, Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka, Sektionschef Gerhard Steger, Bischof Michael Bünker sowie Emsembleleiter Roman Grinberg. Foto: epdÖ/T. Schönwälder)
Für Bischof Michael Bünker sei der Auftritt eine „wunderbare Gelegenheit“, mit Freunden und Bekannten gemeinsam zu musizieren. (Im Bild v.l.: Klarinettist Sasha Danilov, Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka, Sektionschef Gerhard Steger, Bischof Michael Bünker sowie Emsembleleiter Roman Grinberg. Foto: epdÖ/T. Schönwälder)

Interreligiöse Band „Shalom – Music between friends“ spielt im Volkstheater

Wien (epdÖ) – Das gemeinsame Musizieren sei eine „wunderbare Gelegenheit“, einander besser kennenzulernen und Grenzen zu überwinden, betonte der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker bei einer öffentlichen Probe der interreligiösen Promi-Band “ Shalom – Music between friends“. Die Band bereitet sich derzeit auf ihren bereits dritten Auftritt vor, der am 18. Juni im Wiener Volkstheater über die Bühne gehen wird.

Die fünf prominenten Hobbymusiker wollen mit ihrer Musik Grenzen überwinden: Bischof Michael Bünker spielt Schlagzeug, Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka Klavier, Benediktiner-Abtprimas Notker Wolf Querflöte und Rechnungshof-Sektionschef Gerhard Steger Gitarre. Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg führt die Band als Sänger an, die in diesem Jahr erstmals auch vom Wiener Jüdischen Chor begleitet wird. Das Repertoire sei vielfältig und reiche von jüdischen Traditionals über Wienerlieder bis hin zu Austropop, man wolle aber noch nicht zu viel verraten, heißt es von Musikerseite. Organisiert wird das Konzert vom Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Für Bischof Bünker ist der Auftritt eine gute Möglichkeit, mit Freunden und Bekannten gemeinsam zu musizieren. Er hofft, beim Auftritt nicht allzu nervös zu sein: „Meine Aufgabe ist es ja eigentlich, die Band zusammenzuhalten, ich hoffe aber vor allem, die anderen Musiker mit meinem Spiel nicht durcheinanderzubringen“. Aufregung gehöre jedoch dazu und könne die ganze Band auch beflügeln, so Bünker.

Auch für den Generalsekretär der katholischen Bischofskonferenz Peter Schipka  ist es eine besondere Situation, mit Menschen, die er in anderen Zusammenhängen kennengelernt hat, gemeinsam zu musizieren: „Wir alle haben Freude an der Musik und an der Harmonie, aber auch an Dissonanzen, die es für eine gute Musik auch benötigt“. Es sei in erster Linie notwendig, aufeinander zu hören, um gut miteinander musizieren zu können, sagte Schipka. „Wir müssen aufeinander achtgeben und den gleichen Takt halten, dabei aber trotzdem nicht unsere individuelle Aufgabe vergessen.“

Nach den erfolgreichen Auftritten in den vergangenen Jahren, die 2012 im Benediktinerstift Altenburg im Waldviertel und 2013 im ausverkauften Theater Akzent in Wien über die Bühne gingen, findet das Konzert in diesem Jahr erstmals im Wiener Volkstheater statt. Wer sich noch Karten für das Konzert sichern möchte, sollte sich beeilen, denn die Veranstaltung ist bereits so gut wie ausverkauft.Nähere Informationen: www.christenundjuden.org, www.volkstheater.at

ISSN 2222-2464