„Brot für Hungernde“ zum Hungerproblem: Wichtig ist langfristige Hilfe

Wien, 30. April 2008 (epd Ö) Dass Nahrungsmittel in der jüngsten Vergangenheit erheblich teurer und für die in Armut lebenden Menschen in den Ländern des Südens teilweise unerschwinglich geworden sind, darauf macht die Aktion „Brot für Hun-gernde“ aufmerksam.

In einer Aussendung vom 29. April nennt Referentin Eva Dürr Missernten, die gestiegene Fleischproduktion sowie die ansteigende Produktion der Agrotreibstoffe als Ursachen für das Problem des Hungers in der Welt, das zu zahlreichen Unruhen und Demonstrationen führe. „Grundsätzlich“, so Dürr, „kann gesagt werden, dass es an den globalen Spielregeln in Poli-tik und Wirtschaft liegt, dass die Interessen des Nordens nicht zu kurz kommen, die Länder des Südens aber immer benachteiligt sind.“

Dürr weist darauf hin, dass die Aktion „Brot für Hungernde“ Menschen, die in Armut leben und von Hunger betroffen sind, in ihrer konkreten Lebenssituation unterstützt, indem sie Schulbildung, die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten und gesicherte Arbeitsplätze fördert. Dürr: „Besonders wichtig ist uns dabei, langfristige Hilfe geben zu können, auch dann, wenn das Thema Hunger wieder aus den Medien verschwunden ist.“

Das Spendenkonto der Aktion „Brot für Hungernde“ lautet: PSK (BLZ 60.000) 12 19 003.

ISSN 2222-2464