„Brot für die Welt“: Auftakt im Zeichen Brasiliens

"Vamos ao Brasil" hieß es am 27. November im Zuge der Auftaktveranstaltung von "Brot für die Welt". Foto: B. Krobath
"Vamos ao Brasil" hieß es am 27. November im Zuge der Auftaktveranstaltung von "Brot für die Welt". Foto: B. Krobath

Workshops gaben Einblick in das Leben brasilianischer Bauern

Wien (epdÖ) – Südamerika stand im Zentrum der Auftaktveranstaltung von „Brot für die Welt“ am ersten Adventsonntag in Wien. Das Motto „Vamos ao Brasil – Entdecke Brasilien“ prägte nicht nur das Kinderprogramm, sondern auch den Gottesdienst.

Mit einer „Flugreise“ begann der Nachmittag für die Kinder. Ausgestattet mit einem speziellen Boarding-Pass konnten sie das fünftgrößte Land der Welt fühlen, schmecken und erleben. Workshops gaben etwa Einblick in die brasilianische Tanz- und Kampfkunst Capoeira sowie die Produktion von Kakao und Schokolade. In einer eigens hergestellten Favela-Hütte konnten sich Kinder wie Erwachsene ein Bild vom Leben der armen Bevölkerung in Brasilien machen. Ana Miranda Costa, Repräsentantin der Landlosenbewegung in Südostbrasilien, erzählte den Eltern von ihren Erfahrungen rund um Entwicklungszusammenarbeit und berichtete von den Ursachen und Folgen des Landraubs in ihrem Heimatbundesstaat Espírito Santo.

„Unser täglich Brot: Land, Brot und Würde“ war der Leitgedanke des Gottesdienstes, den Bischof Michael Bünker und Landessuperintendent Thomas Hennefeld mit der Gemeinde feierten. Zum Abschluss des Tages eröffnete der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, die Aktion „Brot für die Welt“ in Österreich.

ISSN 2222-2464