Bischof gratuliert neuem Bundespräsidenten Van der Bellen

Bischof Bünker wünscht dem designierten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, „dass es ihm gelingt, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen, ohne dabei auf klare Positionen zu verzichten“. (Im Bild: Der Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten in der Wiener Hofburg. Foto: Gryffindor/wikimedia)
Bischof Bünker wünscht dem designierten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, „dass es ihm gelingt, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen, ohne dabei auf klare Positionen zu verzichten“. (Im Bild: Der Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten in der Wiener Hofburg. Foto: Gryffindor/wikimedia)

Bünker: Für ein offenes und menschliches Österreich im Herzen Europas


Wien (epdÖ) – „Ich gratuliere Alexander Van der Bellen zur Wahl, auch mit Respekt vor dem Mitbewerber Norbert Hofer“, erklärt der Bischof der Evangelisch-lutherischen Kirche in Österreich, Michael Bünker, in Reaktion auf das Ergebnis der Stichwahl um das Amt des Bundespräsidenten. Gleichzeitig dankt der Bischof allen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben: „Dazu haben ja auch die Kirchen in Österreich aufgerufen“, erinnert der Bischof. Dem designierten Bundespräsidenten wünscht Bünker, „dass es ihm gelingt, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen, ohne dabei auf klare Positionen zu verzichten“. Das sei notwendig im Eintreten „für ein offenes und menschliches Österreich im Herzen Europas“.

Die hohe Wahlbeteiligung zeige, dass die Österreicherinnen und Österreicher sich ihrer Verantwortung bewusst seien und „über den Zukunftsweg unseres Landes in verantwortungsvoller Weise entschieden haben“, betont der Bischof gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. Eine Bundespräsidentenwahl sei eine Personenwahl. Hier, so Bünker, standen zwei Personen zur Entscheidung, die sich deutlich in Positionen und Einstellungen voneinander unterschieden. Mit Alexander Van der Bellen sei jener Kandidat gewählt worden, der sich für ein weiteres Zusammenwachsen Europas einsetzen will. Bünker: „Das ist aus meiner Sicht sehr zu begrüßen, weil die Evangelischen Kirchen sich seit Jahren für das Zukunftsprojekt Europa auf Basis der Menschenrechte engagieren.“

ISSN 2222-2464