Bankdirektor Scharinger: „Vertrauen bringt Sicherheit“

Der langjährigen Sponsor des Diakoniepreises über die Ethik des Bankgeschäfts

Wien, 9. November 2005 (epd Ö) – „Es muss unser Sinnen und Trachten sein, Menschen, die entsprechende Voraussetzungen haben, erfolgreich zu machen.“ Das erklärte der Leiter der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Generaldirektor Dr. Ludwig Scharinger, zu den ethischen Zielen seiner Bank, die in diesem Jahr zum sechsten Mal den Diakoniepreis der Evangelischen Kirche in Österreich finanziert hat. In einem Interview für die nächste Ausgabe der Evangelischen Kirchenzeitung SAAT sagte der Bankfachmann: „Wir sind erfolgreich, und daher wollen wir auch helfen.“ Was Frauen und Männer in der Diakonie leisteten, sei „nicht nur herzeigbar, sondern vor allem unterstützungswürdig“.

Es sei, so Scharinger in dem Interview, der „raiffeisenspezifische Gedanke“ im Geschäftsgebaren seines Instituts, die zahlreichen Möglichkeiten, die es in einer Zeit der offenen Grenzen gebe, gemeinsam mit Kunden wahrzunehmen, die selbst Hand anlegten. Die Tätigkeiten der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich könnten nachvollzogen werden. Scharinger, der heuer sein 20-jähriges Dienstjubiläum feiert: „Aus der Nachvollziehbarkeit entsteht Vertrauen, Vertrauen bringt Sicherheit, und Sicherheit ist die wichtigste Voraussetzung, um motiviert zu sein. Das Wesentlichste in meiner Zeit war, das Vertrauen vieler, vieler Kunden zu bekommen, und wir haben sie auch nie enttäuscht.“

Zur derzeitigen Situation seiner Bank sagte der Generaldirektor: „Wir haben hohe Marktanteile erreicht, weil uns Kunden vertrauen. Außerdem sind wir über die Grenzen Oberösterreichs hinausgegangen, und zwar nicht nur innerhalb Österreichs, sondern vor allem auch nach Bayern und Tschechien. Heute sind wir in der Lage, unsere Kunden weltweit zu betreuen.“

ISSN 2222-2464