Autofasten: 15.000 stiegen um auf Rad und Öffis

Österreichweit haben sich 15.700 Menschen an der Aktion "Autofasten" beteiligt und sind verstärkt auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel umgestiegen. Foto: wikimedia/ProfDEH
Österreichweit haben sich 15.700 Menschen an der Aktion "Autofasten" beteiligt und sind verstärkt auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel umgestiegen. Foto: wikimedia/ProfDEH

Österreichweit wurden 9,42 Millionen Autokilometer eingespart

Wien (epdÖ) – Eine erfolgreiche Bilanz haben die kirchlichen Initiatoren der diesjährigen vorösterlichen Aktion „Autofasten“ gezogen: Österreichweit haben sich 15.700 Menschen in der Fastenzeit beteiligt und verstärkt auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel gesetzt, heißt es in einer Aussendung der diözesanen Umweltbeauftragten vom 6. Mai. Umweltschutz und gesunder Lebensstil seien Hauptmotive für die Teilnahme an der von der Katholischen und der Evangelischen Kirche angeregten Aktion gewesen. Die konkreten Zahlen: 9,42 Millionen Autokilometer und somit 1860 Tonnen Kohlendioxid wurden von den Autofastenden eingespart, zeigt die Auswertung jener 1019 Fragebögen, die von den Teilnehmenden im Anschluss an die Aktion zurückgesandt wurden.

Ihre Wirkung entfaltet die Aktion besonders durch die Änderung der Wahl der Fortbewegungsmittel und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, Fahrräder oder Fahrgemeinschaften. Als fast durchgehendes Anliegen forderten die Autofasten-TeilnehmerInnen in Richtung Verkehrspolitik eine zwingend nötige Verbesserung des Öffi-Angebotes sowie Mut zu mehr Nachhaltigkeit.

ISSN 2222-2464