Ausstellung zum Reformationsjubiläum in Stadtschlaining

Zum Auftakt des Reformationsjubiläums zeigt das "Concentrum" im burgenländischen Stadtschlaining eine Ausstellung unter dem Titel "Heilige, Ketzer und Pharisäer". Zu sehen sind Werke von Herbert Schügerl. Fotos: Gerhard Unger, Montage: epv/C.Kröll
Zum Auftakt des Reformationsjubiläums zeigt das „Concentrum“ im burgenländischen Stadtschlaining eine Ausstellung unter dem Titel „Heilige, Ketzer und Pharisäer“. Zu sehen sind Werke von Herbert Schügerl. Fotos: Gerhard Unger, Montage: epv/C.Kröll

„Heilige, Ketzer und Pharisäer“ zeigt Bilder von Herbert Schügerl

Stadtschlaining (epdÖ) – Das „Concentrum“, ein Ort für Begegnung und Dialog in der Friedensstadt Stadtschlaining, präsentiert in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde Stadtschlaining im Herbst zum Auftakt des Jubiläumsjahres „500 Jahre Reformation“ die Ausstellung „Heilige, Ketzer und Pharisäer“. Gezeigt werden Bilder des burgenländischen Künstlers Herbert Schügerl, der an der Akademie für Bildende Künste in Wien studierte und Einzelausstellungen unter anderem in Wien, Paris, London, Madrid und Barcelona hatte.

Auslöser für den Zyklus „Heilige, Ketzer und Pharisäer“ war die Neugier des Künstlers, verbunden mit der Suche nach möglichen Antworten auf die Fragen: Wer ist ein Heiliger? Wer ist ein Ketzer? Wer ist ein Pharisäer? „Ich arbeite an dem Projekt, weil es mich interessiert zu sehen, wie Menschen sich im Laufe ihres Lebens wandeln können. Jemand, der zuerst als Heiliger gehandelt wird, kann sich später als Ketzer herausstellen. Und die Geschichte hat gezeigt, dass manche Menschen, die man als Ketzer verbrannt hat, posthum gesehen doch Recht hatten, etwa Peter Valdes“, so Schügerl im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst.

Die Ausstellung wird am 13. Oktober um 19 Uhr durch den römisch-katholischen Theologen Bernhard Körner (Institut für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz) eröffnet.

ISSN 2222-2464