Asyl: Ökumenischer Rat „tief betroffen“ über Nein zu Irak-Flüchtlingen

Kritik an Aussage der Innenministerin – Sturm: „Signal wäre schwer verständlich“

Wien (epd Ö) – „Der Vorstand des Ökumenischen Rates der Kirchen ist tief betroffen über die grundsätzliche Weigerung von Innenministerin Dr. Maria Fekter, im Rahmen der aktuellen Hilfsaktion der EU auch in Österreich ChristInnen aus dem Irak aufzunehmen“, heißt es in einer Aussendung des ÖRKÖ vom 24. Dezember. Das sei ein Signal, das „schwer verständlich“ sei angesichts einer EU-weiten Aktion und „der Betroffenheit über diese Vorgänge in unserem Land“. Mehrere Mitgliedskirchen des ÖRKÖ seien mit den ChristInnen im Irak „eng verbunden“. Der ÖRKÖ sei „zu aktiver Hilfe bereit, im Sinne der guten Tradition Österreichs und in der Wahrhaftigkeit gegenüber dem Fest der Liebe und des Friedens“.

ISSN 2222-2464