Armutskonferenz startet Aktion: „Es reicht! Für alle!“

Vor Medienvertretern wurde am 14. Oktober vor dem Finanzministerium in Wien eine symbolische Mauer niedergerissen, die sich aus Barrieren zusammensetzte, die erfolgreicher Armutsbekämpfung aus Sicht der Armutskonferenz entgegenstehen. (Foto: Armutskonferenz)
Vor Medienvertretern wurde am 14. Oktober vor dem Finanzministerium in Wien eine symbolische Mauer niedergerissen, die sich aus Barrieren zusammensetzte, die erfolgreicher Armutsbekämpfung aus Sicht der Armutskonferenz entgegenstehen. (Foto: Armutskonferenz)

„Mauern niederreißen“ – Medienwirksamer Auftakt in Wien

Wien (epdÖ) – Im Vorfeld des Internationalen Tages gegen Armut und soziale Ausgrenzung (17. Oktober) ruft die Armutskonferenz unter dem Motto „Es reicht! Für alle“ zu österreichischen Aktionstagen auf. Den Auftakt machte eine Aktion am 14. Oktober vor dem Finanzministerium in Wien. „Wir reißen die Mauern nieder, die effektive Armutsbekämpfung und respektvolle Behandlung von Betroffenen verhindern“, hieß es seitens der Armutskonferenz. Vor Medienvertretern wurde eine symbolische Mauer niedergerissen, die sich aus Barrieren zusammensetzte, die erfolgreicher Armutsbekämpfung aus Sicht der Armutskonferenz entgegenstehen: Willkür, Amtsgewalt, prekäre Jobs, Wohnkosten, soziale Ungleichheit, Gesundheitsgefährdung, Austerität, schlechte Schule sowie etwa Diffamierung. An vielen Orten in Österreich finden noch bis zum 17. Oktober Straßenaktionen, Protest, Versammlungen, Diskussionen, Irritationen und künstlerische Events statt.

ISSN 2222-2464