Armutskonferenz: Sozialhilfeempfänger von e-card nicht ausschließen

Stigmatisierung „nicht förderlich und nicht notwendig“

Wien, 13. Juli 2005 (epd Ö) – Die Armutskonferenz appelliert an das Gesundheits- und Sozialministerium wie an die Länder, dass der vereinfachte Zugang zu medizinischer Versorgung auch für die sozial Schwächsten gelten muss. Deren Krankheitsrisiko sei dreimal höher als das der Durchschnittsbevölkerung, heißt es in einer Aussendung. Eine Stigmatisierung, die Sozialhilfeempfänger bei Gesundheitsdiensten öffentlich kenntlich mache, sei für die soziale Integration „nicht förderlich und einfach nicht notwendig“, so der Sozialexperte der Diakonie Österreich, Martin Schenk.

Die Diakonie Österreich ist Mitglied der Armutskonferenz, die sich als Lobby der Armen und Ausgegrenzten versteht

ISSN 2222-2464