Armutskonferenz: Aktion vor Kanzleramt für soziales Netz

Bei der Aktion am Ballhausplatz betonte die Armutskonferenz die Wichtigkeit eines "sozialen Netzes für alle in Not". Foto: Armutskonferenz
Bei der Aktion am Ballhausplatz betonte die Armutskonferenz die Wichtigkeit eines "sozialen Netzes für alle in Not". Foto: Armutskonferenz

Kritik an steigenden Mietpreisen und Kürzung von Sozialleistungen

Wien (epdÖ) – Gegen einen Abbau des sozialen Netzes in Österreich hat die Armutskonferenz am Dienstag, 4. Dezember, vor dem Bundeskanzleramt demonstriert. „Wir zeigen wie wichtig ein soziales Netz in Not für uns alle ist, aber auch was es heißt, wenn es eingerissen und kaputt gemacht wird“, heißt es von der NGO-Plattform. An der Aktion hatten nach Angaben der Armutskonferenz „MindestpensionistInnen, Alleinerziehende, Erwerbsarbeitslose, Prekarisierte, VertreterInnen psychisch Erkrankter oder Selbsthilfegruppen von Mindestsicherungsbeziehern“ teilgenommen.

Kritik übt die Armutskonferenz insbesondere an steigenden Mietpreisen, willkürlich vergebenen Sozialleistungen, Streichung von Hilfs- und Beratungseinrichtungen oder der Abschaffung der Notstandshilfe. Wichtig sei hingegen ein „soziales Netz für alle in Not mit guter Gesundheitsversorgung“ sowie Absicherung im Alter oder Mindestsicherung. Studien belegten, dass soziale Ungleichheiten Nachteile nicht nur für Arme, sondern für die gesamte Gesellschaft brächten.

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ISSN 2222-2464