April-SAAT: Kaiser Karl scheitert an der Reformation

"Ein Reich, in dem die Sonne nie untergeht" wollte und bekam Kaiser Karl V. Foto: epv/Cover
"Ein Reich, in dem die Sonne nie untergeht" wollte und bekam Kaiser Karl V. Foto: epv/Cover

Ein Herrscher zwischen Mittelalter und Neuzeit

Wien (epdÖ) – Wie kaum ein anderer steht Kaiser Karl V. für den Übergang vom Mittelalter in die frühe Neuzeit. War sein Vorgänger Maximilian I. noch der „letzte Ritter“, so dachte Karl global: Seine Agenda war ein „Reich, in dem die Sonne nie untergeht“. Dass sich in diesem Reich, das katholisch sein sollte, die Reformation auszubreiten begann, wurde dem Kaiser letztlich zum Verhängnis. Der Theologe, Historiker und Militärsuperintendent Karl Reinhart Trauner portraitiert den spanischen Habsburger anlässlich des 500. Jahrestages seiner Thronbesteigung.

Auf nationaler Ebene widmet sich die März-Saat der hitzigen Diskussion um den Karfreitag, auf internationaler den anhaltenden Querelen um den Brexit. Zu Wort kommen irische und englische Pfarrerinnen und Kirchenmitglieder – sie schildern auch, womit die Kirchen auf der Insel aktuell sonst noch zu kämpfen haben.

Zur beginnenden Passionszeit liefert Pfarrerin Andrea Petritsch ein Beispiel für einen Kindergottesdienst, in dem Gottes Liebe deutlich wird, die „stärker ist als der Tod“. Markus Veinfurter sieht in der Oscar-prämierten Komödie „BlackkKlansman“ eine Verständnishilfe für das Amerika Donald Trumps, Jutta Henner widmet sich Geschwistern in der Bibel und dazu erfahren die LeserInnen mehr über die faszinierende Zahl Pi. Das alles in der „SAAT – Evangelische Zeitung für Österreich“, für 27 Euro im Jahr zu beziehen unter ta.gn1573778302ave@v1573778302pe1573778302 oder online unter shop.epv-evang.at.

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ISSN 2222-2464