Aktion Mobiles Notquartier sucht Unterkünfte

Obdachlose Flüchtlinge brauchen „Dach über dem Kopf“

Wien, 26. September 2001 (epd Ö) Für die „Aktion Mobiles Notquartier“ werden auch in diesem Jahr wieder Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. In einem Aufruf des Wiener Superintendenten Mag. Werner Horn, heißt es, dass die Unterbringungssituation für obdachlose Flüchtlinge „nach wie vor prekär“ sei. Trotz laufender Asylverfahren und dem damit legalen Aufenthalt in Österreich stelle der Staat einem Großteil der Flüchtlinge „kein Dach über dem Kopf zur Verfügung.“

Die ökumenische „Aktion Mobiles Notquartier“ organisiert heuer bereits das siebente Mal obdachlosen Flüchtlingen eine Bleibe über den Winter. Die Initiatoren, der Evangelische Flüchtlingsdienst und die Caritas, brauchen in der Zeit vom 11. Oktober bis zum 9. Mai nächsten Jahres Gemeinden, die alleinstehenden Männern für zwei Wochen ein Dach über dem Kopf bieten.

Näher informiert ein Vorbereitungsabend am 15. Oktober um 19.30 Uhr in der Superintendentur Wien, Hamburgerstr. 3, 1050 Wien. Terminabstimmungen leitet Ludwig Hetzel vom Pfarr-Referat der Caritas, T. 01/515 52-36 76. Weitere Informationen bieten die Bildungsreferentinnen des evangelischen Flüchtlingsdienstes, Pfarrerin Mag. Ruth Glaser und Mag. Walpurga Eder, T. 402 67 54-13.

ISSN 2222-2464