Aktion in Amstetten: Christen radeln um die Welt

Die Amstettner Christinnen und Christen sind aufgerufen, sonntags in die Kirche zu raden und somit einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.
Die Amstettner Christinnen und Christen sind aufgerufen, sonntags in die Kirche zu raden und somit einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

Pfarrgemeinden starten ökumenisches Umweltprojekt

Amstetten (epdÖ) – Mit einer Radfahraktion wollen evangelische und katholische ChristInnen in Amstetten für Umweltschutz und Schöpfungsverantwortung werben. Die Pfarrgemeinden vor Ort haben sich zum Ziel gesetzt, einmal um die Welt zu radeln. Im Rahmen des landesweiten Aktionstags „Wir RADLn in die Kirche“ gilt es, bis zum 20. September gemeinsam 40.075 km zu bewältigen. Start der Aktion war am Sonntag, 21. Juni, nach einem ökumenischen Gottesdienst und der Segnung der Räder in der römisch-katholischen Herz-Jesu-Kirche. Anschließend radelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Stadt zur evangelischen Kirche. Dort konnten sich alle RadlerInnen, aber auch alle, die zu Fuß den Weg von der Herz-Jesu-Kirche zurückgelegt haben, bei einer Agape mit regionalen und fairen Köstlichkeiten stärken.

Beim Gottesdienst, den auch Oberkirchenrat Karl Schiefermair besuchte, betonte Pfarrer Siegfried Kolck-Thudt von der Evangelischen Pfarrgemeinde in Amstetten die Verantwortung, die Christinnen und Christen für die Schöpfung haben. Umweltfreundlich in die Pedale zu treten bedeute auch, für soziale Gerechtigkeit und Frieden einzutreten.

Für alle, die mitmachten, lagen in den Amstettner Kirchen Sammelpässe zum Eintragen der Radl-Kilometer auf. Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche wird am Sonntag, 20. September 2015, das Ergebnis bekanntgegeben. Unter allen RadlerInnen werden Anerkennungspreise verlost. Initiiert wurde die Aktion von der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich (EnU).

ISSN 2222-2464